Wenn Sie am Quartalsende gefragt werden, welche Schlüssel im Zeitraum verloren oder gestohlen gemeldet wurden, ist das der Bericht dafür.
Diese Funktion ist in keiner Stelle ins Deutsche übersetzt. Der gesamte Bereich erscheint auf einer deutschen Oberfläche auf Englisch, bis hin zum Menüeintrag Reports in der Seitenleiste. Die Bezeichnungen unten stehen deshalb so, wie sie auf Ihrem Bildschirm erscheinen. Französisch ist vollständig übersetzt.

Vier Kacheln, eine davon nutzbar. Die drei anderen tragen den Hinweis, dass sie noch kommen.
Der Bereich Reports führt vier Berichte auf, und genau einer davon funktioniert.
Credentials with Reported Incidents ist der Bericht, um den es hier geht.
Access Activity Summary, Overdue Credentials und User Access Summary sind angekündigt und noch nicht verfügbar. Sie tragen den entsprechenden Hinweis auf ihrer Kachel.
Das ist der Grund, warum dieser Artikel den Bereich nicht als Berichtswesen beschreibt. Es gibt einen Bericht, und der ist gut.
Sehen Sie den Menüeintrag Reports gar nicht, fehlt Ihrer Rolle das Recht, Vorfälle einzusehen. Der Eintrag hängt an genau diesem Recht.

Eine Zeile je Vorfall, offene und abgeschlossene zusammen. Der Statusfilter ist das, was Sie zuerst anfassen.
Der Bericht heißt Credential Incidents Report und führt jeden Vorfall als Zeile, über alle Zustände hinweg. Die Spalten sind Credential, Type, Status, Date of Incident, Filed, Filed by, Previous assignee, Space, Reference, Description, Document, Resolution Reason, Resolved und Resolved By.
Die letzten drei Spalten sind bei einem offenen Vorfall leer. Sie füllen sich beim Abschluss, und deshalb ist dieser Bericht auch die Antwort auf die Frage, wie ein bestimmter Vorfall ausgegangen ist.
Über Filter grenzen Sie auf drei Arten ein.
Status kennt Open, Resolved und Archived. Voreingestellt ist All statuses.
Incident type kennt Lost, Damaged und Stolen, voreingestellt All types.
Der Datumsbereich läuft über Filed from und Filed to.
Achten Sie auf den Datumsbereich. Er filtert nach dem Tag der Meldung, nicht nach dem Tag des Vorfalls. Ein im Januar verlorener und erst im März gemeldeter Schlüssel liegt im März. Für einen Quartalsbericht ist das meist richtig, für eine Untersuchung selten.
Passt nichts, steht dort No incidents found mit dem Zusatz, dass keine Vorfälle den aktuellen Filtern entsprechen. Das ist ein Hinweis auf die Filter, nicht auf den Datenbestand.

Dateityp und die aktuellen Filter. Was hier steht, geht in die Datei.
Export öffnet Export incident report. Unter File type stehen CSV (comma separated), CSV (semicolon separated) und PDF (print). Für ein deutsches Excel nehmen Sie die Variante mit Semikolon. PDF (print) ist kein Download, sondern öffnet den Druckdialog Ihres Browsers, von dort speichern Sie als PDF.
Unter Current filters steht, was in die Datei geht. Der Export übernimmt die gesetzten Filter, nicht die Bildschirmseite.
Die Datei trägt fünfzehn Spalten, eine mehr als die Tabelle. Sie führt zusätzlich Incident ID und trennt die Berechtigung in Credential ID und Credential Name. Die Incident ID ist die Spalte, mit der Sie später eine einzelne Zeile eindeutig benennen können, und für einen Nachweis ist genau das der Unterschied zwischen einer Liste und einem Beleg.
Bei einem großen Export weist eine Meldung auf die Anzahl der Einträge hin.
Ein Bericht, nicht vier. Die anderen drei Kacheln sind Ankündigungen.
Der Bericht ist keine Zutrittsauswertung. Er zeigt gemeldete Vorfälle an Berechtigungen. Wer wann durch eine Tür ging, steht nicht darin und in portierX überhaupt nicht.
Die Spalte Document bleibt leer. An einen Vorfall lässt sich derzeit kein Dokument anhängen, also trägt weder die Liste noch die Datei dort etwas ein.
Kein Zeitplan, kein Versand. Der Bericht wird abgerufen, wenn Sie ihn abrufen. Er kommt nicht monatlich per E-Mail.