Ein gemeldeter Vorfall bleibt offen, bis jemand ihn abschließt. Die Berechtigung bleibt so lange gesperrt. Dieser Artikel handelt von dem Moment, in dem Sie wissen, was tatsächlich passiert ist.
Wie beim Melden gilt: diese Funktion ist nicht ins Deutsche übersetzt und erscheint auf einer deutschen Oberfläche auf Englisch.
Ein Berechtigungsmanager kann einen Vorfall melden, aber nicht abschließen. Die Schaltfläche ist für diese Rolle gesperrt und sagt es im Hinweistext. Fehlt Ihnen die Schaltfläche, ist das der Grund.
Auf der Karte des offenen Vorfalls führt Resolve incident in das Fenster. Oben steht zur Kontrolle, um welche Berechtigung es geht, wer sie hatte und was gemeldet wurde. Darunter stehen drei Möglichkeiten, und Sie wählen genau eine.

Drei Ausgänge. Der mittlere fragt weiter, der untere ebenfalls, der obere schließt sofort ab.
False report ist die Meldung, die nicht hätte erfolgen sollen. Die Beschreibung darunter sagt es: der Vorfall wurde irrtümlich gemeldet. Hier fragt portierX nichts weiter. Die Berechtigung wird entsperrt und steht wieder da, wo sie vorher stand.
Found / Recovered ist der Schlüssel, der wieder aufgetaucht ist. Darunter erscheint What happens next? mit zwei Möglichkeiten.
Re-assign to previous holder gibt die Berechtigung an dieselbe Person zurück, die sie vorher hatte. Der Name steht mit in der Zeile.
Release (mark as available) gibt sie frei, ohne sie jemandem zuzuweisen. Sie liegt danach wieder im Bestand.
Not recoverable ist der Schlüssel, der endgültig weg ist. Die Beschreibung nennt die drei Fälle: dauerhaft verloren, gestohlen oder zerstört. Darunter erscheint Select outcome, und Sie legen fest, welcher der drei es war: Confirmed lost, Confirmed stolen oder Destroyed.
Hier gibt es keine Wahl bei der Folge. Wählen Sie diesen Ausgang, wird die Berechtigung archiviert, und die Warnung sagt Ihnen vorher, was das heißt: "This action is permanent. The credential will be archived and cannot be used again."
Lesen Sie das wörtlich. Die Berechtigung ist danach dauerhaft aus dem Verkehr. Sie lässt sich nicht wieder freigeben, nicht neu zuweisen und nicht zurückholen. Taucht der Schlüssel drei Wochen später doch noch auf, hilft Ihnen dieser Vorgang nicht mehr.
Der Unterschied zwischen Confirmed lost und Confirmed stolen ändert an dieser Folge nichts. Er steht später im Nachweis, und dort ist er der Unterschied zwischen einem Missgeschick und einem Sicherheitsvorfall. Wählen Sie ihn deshalb bewusst.
Abgeschlossen wird mit Confirm resolution.

Der archivierte Datensatz. Er ist der Endpunkt und behält, was zum Vorfall gehörte.
Nach dem Archivieren ersetzt ein abgeschlossener Datensatz die Karte des offenen Vorfalls. Er ist als Archived gekennzeichnet und behält, was den Vorgang belegt: Outcome, Original incident date, Original report, Resolution reason, Action taken, Resolved at, Resolved by und die Referenznummer.
Das ist der Nachweis, den Sie später vorlegen. Er sagt, was gemeldet wurde, wie es ausging, wer das entschieden hat und wann.
Archivieren ist endgültig. Es gibt keinen Weg zurück, weder über eine Schaltfläche noch über die Personendetails.
Auch hier lässt sich kein Dokument anhängen. Die Schaltfläche zum Herunterladen steht auf dem archivierten Datensatz, bleibt aber inaktiv, weil beim Melden nichts angehängt werden konnte.
Das Entsperren wirkt in portierX. Bei einem mechanischen Schließsystem hat weder das Sperren noch das Entsperren eine Wirkung an der Tür. Was portierX führt, ist der Bestand, nicht der Zylinder.
Es gibt keinen Zwischenzustand. Ein Vorfall ist offen oder abgeschlossen. "Wahrscheinlich verloren, wir warten noch" ist keine Möglichkeit, und wer sie braucht, lässt den Vorfall schlicht offen.